Angela Matthes

Position: CEO

Unternehmen: Baloise Life (Liechtenstein) AG

 

Panel: Trans am Arbeitsplatz

Inhalt: Was gibt es für Hürden und Schwierigkeiten für Trans Personen in der Berufswelt? Sollte man sich am Arbeitsplatz outen? Wie reagieren die Kolleg_innen? Wie reagiert der Chef? Wie gehen Kunden mit einem um, wenn man einen öffentlichen Job hat? Was können Wege und Lösungen für einen selbst, aber auch für Außenstehende sein? Außerdem wird die öffentliche und mediale Darstellung der Thematik Transsexualität/Transidentität/transgender und die Auswirkungen der Gesetzeslage (TSG) und Pathologisierung (Behandlungsrichtlinien in Deutschland) auf den Beruf besprochen.

Panel: Die Gay Glass Ceiling für Führungskräfte

Inhalt: Sexuelle Minderheiten sind aufgrund von Diskriminierung Schwierigkeiten ausgesetzt, wenn es darum geht, Führungs- und Managerpositionen zu erreichen. Und wenn sie es so weit geschafft haben, werden sie Opfer der “Gay Glass Ceiling”, die sie trotz Qualifikation davon abhält, höher auf der Karriereleiter zu kommen. Welche Ansätze gibt es zur Verbesserung dieser Situation für LGBT+ Professionals? Reichen queere Vorbilder in Leader-Positionen? Wo sind diese zu finden? Und ist Diversity wirklich der Schlüssel zum Erfolg? Diese Fragen soll das Panel zur Gay Glass Ceiling für Führungskräfte beantworten.

Kurzvita

Der Werdegang von Angela Matthes ist ungewöhnlich – in mehrfacher Hinsicht. Bereits mit 15 ½ Jahren begann sie ihre Laufbahn bei der Baloise Gruppe, wo sie heute noch ist. Sie absolvierte eine steile Karriere – unter anderem als Leiterin Privatkunden Direct und Privatkunden Leben bei der Basler Versicherung. Die eidgenössisch diplomierte Versicherungsfachfrau hält dazu einen MBA und einen EMCCC. 2013 wurde Angela Matthes CEO der Baloise Life. 2014 markiert einen Einschnitt in ihrer persönlichen Biografie: Sie vollzieht den Wechsel hin zur dem Geschlecht, das sie schon immer als das ihre empfand und lässt ihre männliche Identität hinter sich. Dass sie auch im professionellen Umfeld die volle Akzeptanz erhielt, hat sicher mit ihrem offenen Umgang damit zu tun.