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Sprache des Vortrags: Deutsch
Die Integration von Geflüchteten und Neuzugewanderten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gelingt nur sehr schleppend. Gerade die vulnerable Gruppe der LSBTI*-Geflüchteten ist Mehrfachdiskriminierung ausgesetzt und wird vielen anderen Hürden konfrontiert. In diesem spannenden Panel geht es um Gelingensbedingungen, wie bessere Teilhabe auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, sowie Chancen und Potenziale dieser vulnerablen Gruppe.
Lilith Raza ist Fachberaterin im Bereich Flucht, Asyl und queere Lebensrealitäten. Seit 2017 arbeitet sie bundesweit an der Schnittstelle von Asyl- und Migrationsrecht, Menschenrechten sowie LSBTIQ*-bezogener Antidiskriminierungsarbeit. Ihre Tätigkeit umfasst die Konzeption, Umsetzung und Evaluation strukturierter Projekte zur Unterstützung queerer Geflüchteter in Deutschland.
In ihrer Arbeit verbindet sie rechts- und sozialwissenschaftliche Perspektiven mit empirischer Praxis. Schwerpunkte liegen auf intersektionaler Diskriminierung im Asylverfahren, der rechtlichen Anerkennung geschlechtlicher und sexueller Identitäten, institutionellen Schutzlücken sowie den Auswirkungen kultureller Normensysteme auf vulnerable Gruppen. Sie analysiert insbesondere Spannungsfelder zwischen Religionsfreiheit, staatlicher Neutralität und universellen Menschenrechten.
Raza entwickelt und leitet Fortbildungsformate, Fachveranstaltungen und Panels für zivilgesellschaftliche Organisationen und wirtschaftliche Akteurinnen. Ihre Expertise fließt in politische Stellungnahmen, Projektkonzeptionen und strategische Empfehlungen ein. Darüber hinaus ist sie Vorstandsmitglied im Queeren Netzwerk NRW und wirkt an der Weiterentwicklung landes- und bundesweiter Strukturen der LSBTIQ-Arbeit mit.